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PLOIN auf der CeBit 2009

Das populärste Thema dieses Jahr auf der CeBit war die Anwendung elektronischer Erkennungssysteme nach biometrischen Richtlinien.



Insbesondere das Fraunhofer Institut stellte innovative Neuentwicklungen vor und informierte über deren Sicherheit und Anwendbarkeit.


Der elektronische Personalausweis (ePA) wird ab November 2010 in den Einsatz kommen und bringt eine Reihe von Verbesserungen im Bereich elektronische Identifizierung mit. Insbesondere bei der Sicherheit wurden große Fortschritte gemacht. So kann man sich auch in der virtuellen Welt des Internet zuverlässig identifizieren, doch werden dem Anbieter nur Daten preis gegeben die durch den Inhaber auch freigegeben wurden. Nur staatliche Berechtigunsgszertifikate erlauben eine komplette Einsicht in die Daten eines Bürgers. Jedoch werden hierbei nur CV (card verifiable) Zertifikate angenommen und der ePA ist damit durch Schadsoftware nicht manipulierbar. Generell wird die Identifikation durch den neuen ePA sicherer, da Protokolle auf Basis etablierter mathematischer Algorithmen verwendet werden statt den bisher üblichen X.509-Protokollen.


Bei Fingerabdrucksystemen bietet das Fraunhofer Institut einen Leistungstest an um die Sicherheit und Akkuratheit der Geräte zu gewährleisten. Hierbei wird ein einheitliches und herstellerunabhängiges Prüfverfahren für biometrische Systeme vollzogen, so dass der daraus resultierende Testbericht zur Weiterentwicklung und Verbesserung des Produktes verwendet werden kann.


Im innerbetrieblichen Bereich sind vor allem Public-Key-Infrastrukturen und Smartcards als Schlüssel- und Zertifikatsträger und als Mitarbeiterausweis von Interesse. Diese können zur Verschlüsselung, als elektronische Signatur oder zur Authentisierung dienen. Wahlweise mit RFID bzw. einem Magnetstreifen versehen finden sie auch bei Zeiterfassungs- oder Bezahlsystemen Verwendung.